März 2019  
     
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Revolutionsoberhaupt wirft Europäern Untreue in der Frage des Atomabkommens vor

Mar 22, 2019 16:51 Europe/Berlin

Revolutionsoberhaupt wirft Europäern Untreue in der Frage des Atomabkommens vor

Maschad(ParsToday)- Im Zusammenhang mit dem Atomabkommen hat das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution den Eurpäern vorgeworfen, "dem Iran einen Dolch in den Rücken versetzt zu haben."

In einer Rede vor Tausenden Pilgern im Schrein des 8. Imams der Schiiten, Imam Reza (a.), sagte der Ayatollah Khamenei gestern, am ersten Nowruz-Tag: In der Atomfrage gab es ein Abkommen zwischen dem Iran und sechs Ländern. Nach dem Rückzug der USA war zu erwarten, dass die Europäer gegenüber den USA Widerstand leisteten, ihre Verpflichtungen einhielten und die Sanktionen aufhoben; sie hätten aber bislang keinen Widerstand geleistet, gäben aber dem Iran den Ratschlag, im Atomabkommen zu bleiben, aber sie seien selbst praktisch aus diesem Deal ausgestiegen und hätten neue Sanktionen gegen den Iran verhängt, erklärte Ayatollah Khamenei.

Der geehrte Revolutionsführer wies dann auf den europäischen Finanzkanal zur Abwicklung von Geschäften mit dem Iran hin und sagte, dies ähnele eher einem bitteren Scherz und habe sonst keine Bedeutung.

Dabei sprach sich Ayatollah Khamenei für wirtschaftliche Unabhängigkeit von Ausland aus und sagte dazu weiter: Historische Erfahrungen und visuelle Beobachtungen vom Verhalten des Westens zeigen, man könne von ihnen Verschwörung, Verrat und "Dolch in den Rücken versetzen" erwarten, aber nicht Hilfe, Ehrlichkeit und Schulterschluss.

Ayatollah Khamenei nannte das neue iranische Jahr 1398 das "Jahr der Gelegenheiten" und fügte hinzu: Wir müssen aber den Feind im Wirtschaftskrieg besiegen, und werden ihm auch mit Gottes Hilfe besiegen; dies reicht aber nicht, sondern wir müssen uns auch Abschreckungsmöglichkeiten zulegen. Er wies dann auf das Bekenntnis der Feinde zu den Fähigkeiten des Irans im Verteidigungsbereich hin und unterstrich, diese machen die Abschreckungspotenziale der Islamischen Republik aus, die im Schatten von Sanktionen gewonnen worden sind. Man kann diese Potenziale auch im Wirtschaftsbereich gewinnen.

Ayatollah Khamenei fügte hinzu: Politik und Macht im Westen, sowohl in Europa als auch in den USA, sind unterdrückerisch, unerhört , irrational und übertrieben und die westlichen Politiker sind im Gegensatz zu ihrem gepflegten Äußeren, wirklich wilde Menschen.

Das geehrte Revolutionsoberhaupt bezeichnete auch das saudische Regime als das schlechteste Regime in der Region, despotisch, diktatorisch, unterdrückerisch, tyrannisch, korrupt und abhängig und erklärte: Die westlichen Staaten stellen einem solchen Regime Nuklearmöglichkeiten und Raketenbauanlagen zur Verfügung, denn die Saudis sind von ihnen abhängig. Wir sind darüber aber nicht verärgert, denn wir sind zuversichtlich, dass diese Anlagen und Zentren in naher Zukunft den islamischen Mudschaheddin in die Hände fallen, unterstrich Ayatollah Khamenei.

 

Neuer Präsident der iranischen Justizbehörde ernannt

Mar 08, 2019 07:10 Europe/Berlin

Neuer Präsident der iranischen Justizbehörde ernannt

Teheran(ParsToday)- Opberhaupt der Islamischen Revolution hat Hodschatoleslam wal-Muslimin "Seyed-Ebrahim Raisi" zum Chef des iranischen Justizsystems ernannt.

Das Dekret des Revolutionsoberhaupts enthält eine Empfehlung an den neuen Chef der Justizbehörde. Es heißt dort: Der Beginn der 5. Dekade der Islamischen Revolution und 40 Jahre nach der Konturierung der iranischen Justiz auf der Grundlage der islamischen Rechtsprechung und des islamischen Rechts erfordern einen Wandel im Justizsystem des Landes, der den "Erfordernissen, Fortschritten und Herausforderungen" im 40. Jahr der islamistischen Revolution entspreche.

Ayatollah Khamenei würdigte den Einsatz von Ayatollah "Sadeq Amoli Laridschani" als früherer Chef des iranischen Justizsystems. Er war im Dezember zum Vorsitzenden des mächtigen Schlichterrats ernannt worden.

Imaminfo, e-Mail: info@chamenei.de
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